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Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF)


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13.03.2010

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Internationaler Frauentag 2010 in Gelsenkirchen
Foto: Hannelore Kraft, MdL und hoffentlich nächste Ministerpräsidentin von NRW - Copyright: NRWSPD/Gerhard P. Müller

In Gelsenkirchen feierte die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) den Internationalen Frauentag 2010. Die Gruppe "Blasfeminin", temperamentvoll und kein bisschen leise, und die Moderation von Barbara Streidl, bekannt als Autorin von "Wir Alphamädchen", gaben den Rahmen. Dass unter den Teilnehmerinnen nicht nur Parteimitglieder, sondern Vertreterinnen von Verbänden, Frauenbüros, Gewerkschaften, Beratungsstellen waren, bewies wieder einmal die gute Vernetzung der ASF.

Foto: ASF-Veranstaltung zum Internationalen Frauentag 2010 im Wissenschaftspark Gelsenkirchen - Copyright: NRWSPD/Gerhard P. Müller

Evelyne Gebhardt, Europaabgeordnete und stellvertretende Bundesvorsitzende der ASF, erinnerte an die Geschichte des Internationalen Frauentags als ein "wichtiger Kampftag für uns Frauen". Sie verwies auf konkrete Erfolge, die es zu feiern gilt, beispielsweise die am selben Tag erfolgte Wahl von Heike Gebhard zur Vorsitzenden des UB Gelsenkirchen – immerhin die erste weibliche UB-Vorsitzende im Revier! 

Foto: v.l. Moderatorin Barbara Streidl - Evelyne Gebhardt, MdEP - Gerda Kieninger, MdL - Heike Gebhard, MdL - Hannelore Kraft, MdL - Andrea Nahles, MdB, SPD-Generalsekretärin - Copyright: NRWSPD/Gerhard P. Müller

Unter dem Motto "Starke Frauen" stellte Hannelore Kraft, MdL und hoffentlich nächste Ministerpräsidentin von NRW, ihre Positionen dar. "Wir können nicht mit den billigsten Löhnen konkurrieren, wir können nur besser sein, nicht billiger." Deshalb fordert sie "Geld in die Strukturen stecken": Investitionen in Bildungs- und Betreuungsangebote. Auch die Lohnungleichheit von Männern und Frauen und die 400-Euro-Jobs als "größtes politisches Ärgernis" kamen zur Sprache.

In der Diskussionsrunde "Frauenzeiten – Männerwelten" berichtete Andrea Nahles, MdB und erste weibliche Generalsekretärin der SPD, wie schnell eine "Frau, die Macht will, genauso wie die Jungs", als "Hexe" gilt.

Ansonsten ging es durchaus kontrovers zu. Yasemin Rosenau, Betriebsratsvorsitzende der Vaillant Group Gelsenkirchen, wandte sich entschieden gegen Frauenquoten; sie setzt ausschließlich auf die persönlichen Qualitäten. Dr. Clemens Niermann, Arbeitsdirektor BP Gelsenkirchen lehnt zwar feste Quoten ab, will jedoch den Frauenanteil im Management mit dem Programm "Unterschiedlichkeit und Einbeziehung" erhöhen. Sein Ziel: "Kreativität durch Vielfalt".

Dagegen setzte sich Gerda Kieninger, Landesvorsitzende der ASF NRW, in ihrem Schlusswort nochmals für die Quote ein: "Mann ist nicht automatisch qualifiziert, glaubt es mir!

 
Agnes Allroggen-Bedel

NRWSPD/Gerhard P. Müller

 

Vorschau

  • 01.07.2011, 14:00 Uhr - Projektgruppe Arbeitsmarktpolitik für Frauen
  • 01.07.2011, 16:00 Uhr - ASF-Bundesvorstand

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