ASF-Thüringen - Das Ende der Geduld
Unter diesem Motto stand die Festveranstaltung der SPD zum 100 jährigen Jubiläum des Internationalen Frauentages, an der am gestrigen Mittwoch über 100 Frauen im Haus Dacheröden in Erfurt teilnahmen.
Zu Beginn der Veranstaltung erklärte die Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokratischen Frauen (ASF), Frau Cornelia Klisch: "Bereits seit Anfang des vergangen Jahrhunderts stehen die Forderungen nach Mindestlöhnen und gleicher Bezahlung für gleiche Arbeit auf der Agenda der Frauenbewegung. Ich denke, die Politik ist es deshalb allen Frauen, als auch den Generationen nach uns schuldig, dass diese Forderungen nun auch endgültig und umfassend umgesetzt werden!"
Im Anschluss forderte die Festrednerin Andrea Ypsilanti alle Frauen zum "Ende der Geduld" bezüglich der aktuell noch real existierenden Benachteiligung von Frauen auf. Es gelte, bei diesen Kernforderungen zusammenzustehen, Netzwerke auch über Parteigrenzen hinaus zu bilden und gemeinsam die reale Gleichberechtigung von Mann und Frau zu erreichen.
Unterstützt wurden die SPD Frauen unter anderem von der Thüringer DGB-Landesvorsitzenden Renate Licht, als auch von der Thüringer Landessprecherin von Bündnis 90 / Die Grünen Madeleine Henfling, die klar und deutlich formulierte, dass ihre Partei bei diesen Forderungen mit der SPD an einem Strang zieht und dass es um nicht weniger als um 50% der Macht ginge.
